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Lindner Unitrac 122 E: Elektrisch ab 2028
Lindner elektrifiziert seinen Unitrac: Der neue Unitrac 122 E soll 2028 in Serie gehen. Der batterieelektrische Transporter wurde bereits mehrere Jahre im kommunalen Praxiseinsatz erprobt. Trotz eines Mehrpreises von rund 100.000 Euro gegenüber dem Dieselmodell verspricht Lindner langfristig niedrigere Betriebskosten.
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Mit dem Unitrac 122 E zeigt Lindner erstmals eine vollelektrische Variante seines Transporters. Technische Basis ist der bekannte Unitrac 122 LDrive. Der jetzt präsentierte Prototyp ist dabei kein reines Versuchsfahrzeug mehr: In den vergangenen Jahren wurde der Elektro-Unitrac laut Hersteller in zwei Kommunen intensiv eingesetzt und erfolgreich erprobt. Die Serienfertigung ist für 2028 vorgesehen.
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Bis zu 190 kWh
Der elektrische Antrieb arbeitet mit 800-Volt-Technologie. Lindner nennt eine Batteriekapazität von bis zu 190 kWh und eine mögliche Einsatzdauer von bis zu acht Stunden. Gleichzeitig soll der Transporter bis zu 6.000 kg Nutzlast bieten. Damit zielt Lindner vor allem auf kommunale Arbeiten, bei denen die Fahrzeuge täglich wiederkehrende Einsätze absolvieren und anschließend am Standort geladen werden können.

Gerade für Gemeinden könnte neben dem lokal emissionsfreien und leiseren Betrieb die Wirtschaftlichkeit entscheidend sein. Denn günstig ist der Einstieg in die Elektromobilität nicht: Nach Angaben von Lindner wird der Unitrac 122 E rund 100.000 Euro mehr kosten als ein vergleichbarer Unitrac 122 LDrive mit Dieselmotor.

Mehrpreis soll sich nach acht Jahren rechnen
Den hohen Aufpreis will Lindner über die laufenden Betriebskosten kompensieren. Bei den derzeitigen Diesel- und Strompreisen soll sich die elektrische Variante nach Herstellerberechnungen innerhalb von rund acht Jahren amortisieren. Entscheidend dafür dürften neben den Energiekosten vor allem die jährlichen Betriebsstunden und das jeweilige Einsatzprofil sein.

Bis zum Serienstart bleiben Lindner noch rund zwei Jahre für die weitere Erprobung und Abstimmung. Mit dem Unitrac 122 E erweitert das Tiroler Familienunternehmen sein bisher von Verbrennungsmotoren geprägtes Programm erstmals um einen batterieelektrischen Transporter.

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