AckerbauDüngungLohnt sich der Einsatz von Nitrifikationsinhibitoren

Lohnt sich der Einsatz von Nitrifikationsinhibitoren

Erschienen in: LANDWIRT 01/2026

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Stabilisierter und nicht stabilisierter Harnstoff im optischen Vergleich.
Quelle: Böck

Durch Nitrifikationsinhibitoren (NI) bleibt der Stickstoff im Boden länger in der Ammoniumform gebunden. Das reduziert die Auswaschung und ermöglicht den Pflanzen über mehrere Wochen hinweg eine stabilere Nährstoffversorgung. Neben der pflanzenbaulichen Wirkung wollen Landwirte aber vor allem wissen, ob sich der Einsatz wirtschaftlich rechnet. Im Forschungsprojekt Nitri-Klim wird die Nutzung von NI umfassend untersucht. Bewertet werden Klimaschutzwirkungen, Umwelteffekte sowie Ertrags- und Kostenaspekte. Von 2023 bis 2026 laufen dazu bundesweit Feldversuche an acht Standorten. Dieser Beitrag stellt Ergebnisse aus den ersten Versuchsjahren 2023/24 von zwei Versuchsstandorten vor: Osnabrück mit mild-feuchtem Klima auf lehmigem Sand; Königslutter mit kühlem, trockenem Klima auf lehmigem Schluff. Im Fokus stehen die Inhibitoren Dicyandiamid (DCD), Dimethylpyrazolphosphat (DMPP), Methylpyrazol (MPA) und Triazol. Teilweise kombiniert mit Ureaseinhibitor (UI).

Was der Beitrag sonst noch birgt

  • Weizenerträge im ersuch
  • Kostenvergleiche
  • Leistungsüberblick

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