BioAcker und GrünlandLohnt sich ein eigenes Getreidelager?

Lohnt sich ein eigenes Getreidelager?

Erschienen in: LANDWIRT bio 01/2026

Beim Händler abkippen oder zu Hause – das ist hier die Frage.
Quelle: agrarfoto.com

Für Veredler und Tierhalter ist ein eigenes Getreidelager selbstverständlich. Doch auch für reine Bio-Ackerbaubetriebe gewinnt die Hoflagerung zunehmend an Bedeutung. Der Bio-Markt war jahrelang ausgesprochen stabil. Vor Corona wurden einmal jährlich die Erzeugerpreise veröffentlicht, und daran hielten sich Verarbeiter und Handel mit wenigen Ausnahmen das ganze Jahr über – zumindest ohne große Preissprünge. Große Preisschwankungen waren selten, Spekulation spielte kaum eine Rolle. Heute hat sich das Bild geändert. Die Preise verlaufen über das Jahr deutlich unruhiger, und viele Mühlen oder Verarbeiter kaufen bevorzugt auf Termin: Sie bieten Ihnen einen Zuschlag, erwarten dafür aber, dass Sie das Getreide am Hof lagern und zum vereinbarten Zeitpunkt in gleichbleibender Qualität anliefern. Ein eigenes Lager schafft dafür die notwendige Flexibilität und stärkt Ihre Position in der Vermarktung.

Was der Beitrag sonst noch enthält:

  • Kosten zu Nutzen
  • Zeitaufwand bedenken
  • Gemeinsam investieren

 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00