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März war zu mild und zu trocken

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Staubige Böden, niedrige Grundwasserstände: Der März war vielerorts zu trocken.
Quelle: Koapan/shutterstock.com

Die durchschnittliche Lufttemperatur lag im März um +1,5 °C über dem Mittel der Klima-Normalperiode 1991–2020. Gleichzeitig fiel im Österreichmittel mit rund 37 mm nur etwa die Hälfte des üblichen Monatsniederschlags. Besonders ausgeprägt war die Trockenheit in Kärnten, Oberösterreich, der Steiermark und Salzburg. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich ein Defizit: In den ersten drei Monaten des Jahres lag der Niederschlag um rund 19 % unter dem Durchschnitt, im Zwölfmonatsrückblick bei etwa 14 % darunter.

Grundwasserspeicher sind nicht gut gefüllt

Die trockenen Bedingungen wirkten sich auch auf die Grundwasserstände aus. Der Anteil an Messstellen mit niedrigen Niveaus stieg bis Ende März auf rund 65 %, nachdem sich die Situation im Februar vorübergehend etwas entspannt hatte. Besonders die Wintermonate spielen eine zentrale Rolle bei der Auffüllung der Wasserspeicher. Laut aktuellen Prognosen der GeoSphere Austria wird es Anfang Mai voraussichtlich weiterhin deutlich zu warm sein. Mit häufigeren Niederschlägen, die auch in der zweiten Maiwoche anhalten dürften, ist aber zumindest zu rechnen. Vor diesem Hintergrund ist in den kommenden Wochen zwar keine wesentliche Verschlechterung zu erwarten. Eine spürbare Verbesserung der Grundwassersituation ist aber nicht absehbar.

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