2025 zeichnete bei den burgenländischen Maisbauern ein gemischtes Bild. Die Landwirtschaftskammer (LK) zog 2025 zwar insgesamt eine stabile Erntebilanz, jedoch fielen Menge und Qualität regional sehr unterschiedlich aus. Ein solides Resultat trotz der Wetterextreme durch Starkregen, Hagel und Dürrephasen. Es zeigte sich zum erneuten Male, dass sich die Maisanbaufläche in ganz Österreich ausweitet, was die Bedeutung von Mais in der Fruchtfolge erneut unterstreicht. Für das Burgenland bedeutet das mehr Maisfläche, aber auch einen höheren Managementbedarf, vor allem beim Pflanzenschutz, bei der Sortenwahl und bei der Wasserversorgung. Die landesweiten Versuche machten klar, dass die Anpassung einer Maissorte an lokale Standortbedingungen und Extremwetter ausschlaggebend für stabile Erträge ist. Die LK empfiehlt zudem, Sorten entsprechend der Reifezahl und dem Standort zu wählen, um zu verhindern, dass eine Sorte nicht richtig ausreift.

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