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Rubrik Ackerbau

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Marokko will Phosphordüngerproduktion steigern

Marokko plant bis 2028 eine deutliche Ausweitung seiner Phosphordüngerproduktion. Die OCP-Gruppe will damit auf die steigende globale Nachfrage reagieren.

Im Mittelpunkt steht die Herstellung von Triple Superphosphat. Quelle: Böck

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Alexander Böck-Funk 1 Min. Lesezeit

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Die marokkanische OCP-Gruppe will ihre Produktionskapazität für Phosphordünger bis 2028 um 9 Mio. t ausbauen. Das teilte die OCP-Tochtergesellschaft OCP Nutricrops mit, die weltweit zu den führenden Düngemittelherstellern zählt. Bereits 2026 soll die Hälfte des zusätzlichen Volumens auf den Markt kommen.

Ausbau an zwei zentralen Standorten

Das Unternehmen plant, den Ausbau an den Standorten Mzinda und Meskala umzusetzen. Dort sollen sowohl der Bergbau als auch die industrielle Weiterverarbeitung erweitert werden. Im Mittelpunkt steht die Herstellung von Triple Superphosphat (TSP) – einem wichtigen Dünger für die Pflanzenernährung. Mit der Maßnahme will OCP seine führende Rolle im globalen Markt festigen und der weltweit steigenden Nachfrage begegnen.

Marokko als globaler Schlüsselakteur

Marokko gilt als einer der wichtigsten Akteure auf dem internationalen Phosphatmarkt. Laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe verfügt das Land – gemeinsam mit den umstrittenen Vorkommen in der besetzten Westsahara – über die weltweit größten Reserven. Die Schätzungen gehen von rund 50 Mrd. t Phosphatgestein aus. Zum Vergleich: China als zweitgrößter Vorratsstaat verfügt über etwa 3,2 Mrd. t.

Ob das Ganze den Phosphorpreis in unseren Breiten beeinflusst, bleibt abzuwarten.

Quelle: AgE

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Alexander Böck-Funk

LANDWIRT Redaktion

Ist aufgewachsen auf dem elterlichen Betrieb im oberösterreichischen Wallern und wurde immer schon als Nachfolger gehandelt. Dementsprechend verfolgt ihn die Landwirtschaft seit jeher auf Schritt und Tritt. Er studierte Agrar- und Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität für Bodenkultur. Während dieser Zeit übernahm er den Betrieb in Wallern und führt diesen vieh- und pfluglos im Nebenerwerb. Seit 2015 schreibt er im LANDWIRT für die Bereiche Ackerbau und Energie.

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