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Nur mit Abo: Mikronährstoffe aufdüngen
Weil Pflanzen sie nur in kleinen Mengen benötigen, werden sie oft vernachlässigt – die Spurenelemente. Sinken ihre Gehalte im Boden aber zu weit ab, hat das Folgen auf die Kultur. Deshalb muss man sie von Zeit zu Zeit aufdüngen.
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Viele Landwirte düngen vorrangig Stickstoff, Phosphor, Kali und etwas Schwefel. Die Mikronährstoffe behandeln sie hingegen oft stiefmütterlich. Schließlich sind bei Mangan und Eisen die meisten Böden mehr als gut versorgt. Zink kommt mit der Gülle und dem Volldünger aufs Feld. Einzig das Bor wird ab und zu mal gedüngt. Doch ist das genug?
Bodenvorräte sinken
Mit hohen Erträgen werden auch große Mengen an Spurenelementen abgefahren. Selbst wenn das Stroh am Feld verbleibt, wird mehr abgefahren als zugeführt. Ein Beispiel: Mit 13,5 t Körnermais verlässt laut Scheffer-Schachtschabel ein gutes Kilo Zink das Feld. Die Güllen enthalten bei weitem nicht mehr die Mengen an Zink wie früher. Die Folge: Es kommt zu einer katastrophalen Versorgungslage. Welchen Mehrwert eine gute Versorgung mit Spurenelementen bringt, zeigen die Landwirte von Passion-for-farming (PFF). Diese arbeiten nach den Lehren von Albrecht und Kinsey, zwei US-amerikanische Experten für Boden- und Pflanzenernährung.
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