Mein BetriebDirektvermarktungMilch ohne Schnickschnack direkt vermarkten

Milch ohne Schnickschnack direkt vermarkten

Erschienen in: LANDWIRT 13-14/2026

Milch und Joghurt werden in Gebinden von 5 und 10 l verkauft.
Quelle: Moser

Der Raum um Prambachkirchen am Rande des Eferdinger Beckens in Oberösterreich ist bekannt für das hohe Angebot an Arbeitsplätzen. Auch Unternehmen, die der Landwirtschaft nahestehen, sind hier angesiedelt und beschäftigen zahlreiche Nebenerwerbslandwirte. Drei davon beschäftigen etwa
700 Personen. Das hat dazu geführt, dass Betriebe in einer Größenordnung von 20 ha bis heute im Nebenerwerb bestehen. Anders hat sich der Hof von Familie Grabmayr entwickelt. „Seit drei Generationen halten wir unseren Betrieb mit zusätzlichen Vermarktungswegen im Vollerwerb“, so der aktuelle Betriebsleiter Karl Grabmayr. „Unser Ziel war es nie, den Vollerwerb über die Betriebsgröße und den Viehbestand alleine zu erreichen, sondern die Wertschöpfung am Betrieb mit der Direktvermarktung von Milchprodukten zu erhöhen“, so der 61-jährige Landwirt. Mit Jahreswechsel auf 2027 wird er den Hof an seinen 28-jährigen Sohn Stefan übergeben. Doch bereits seit dem Jahr 2015 ist dieser am Betrieb und trifft auch die Entscheidungen. So auch folgende: Die Direktvermarktung wird bleiben und Bestellvorgänge sowie Lieferprozesse werden weiter optimiert.

Der Käse geht hauptsächlich an
Endverbraucher und einen Mostheurigen.
Quelle: Grabmayr

 

Das erwartet Sie noch in diesem Beitrag:

  • Umstieg von Schulmilchproduktion mit dem Beliefern von Großküchen
  • Logistik für Bestellung und Auslieferung
  • Stallbau und Investition in Automatisierung und Gründe dafür bzw. dagegen

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