MarktMilchpreiseMilchmarkt: Haltungsstufen werten die Billigmarken auf

Milchmarkt: Haltungsstufen werten die Billigmarken auf

Erschienen in: LANDWIRT 11/2026

Hans-Jürgen Seufferlein: „Bei der Einführung der Haltungsstufen hat der Verbraucher keinen Cent mehr bezahlt.“
Quelle: Duller

LANDWIRT: Wie schätzen Sie aktuell die Entwicklung am Milchmarkt ein? Befinden wir uns bereits in einer Phase der Stabilisierung?

Hans-Jürgen SEUFFERLEIN: Seit August bzw. Herbst letzten Jahres befinden wir uns in einer Situation, die ich in dieser Form noch nie erlebt habe. Zuvor hatten wir über längere Zeit einen stabilen Milchmarkt mit – aus Sicht der Landwirte – akzeptablen bis guten Preisen. Dann kam es zu einem abrupten Umschwung. Seither treffen zwei Entwicklungen zusammen: Zum einen die übliche Volatilität von Märkten. Zum anderen – und das ist entscheidend – eine weltweit außergewöhnlich hohe Milchmenge. In allen wichtigen Erzeugerregionen wurde deutlich mehr produziert als im Vorjahr, teilweise sechs bis zehn Prozent mehr, je nach Molkerei.

Was dieses Interview noch bereit hält:

  • Die Marktmacht des Lebensmitteleinzelhandels
  • Welche Haltungsstufen aktuell im Kühlregal gefragt sind
  • Was bringt eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung?
  • uvm.

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