RindNeuer Milchviehstall: Licht, Luft und kurze Wege

Neuer Milchviehstall: Licht, Luft und kurze Wege

Erschienen in: LANDWIRT 23/2025

Milchviehstall Schauer Wendling
Vom Technikraum aus hat man den Liege- und Fressbereich im Blick.
Quelle: Auinger

Vor zehn Jahren hatten wir viel Ackerbau und mussten für die Flächen 400 bis 600 Euro pro Hektar Pacht zahlen. Ein Blick auf den Deckungsbeitrag zeigte mir, dass dieser Betriebszweig nicht lukrativ genug war“, erinnert sich der 28-jährige Christoph Schauer aus Wendling in Oberösterreich. Nach Auswertung der betrieblichen Buchführung im Rahmen seiner Meisterausbildung war für ihn damals klar: Künftig will er seine Flächen stärker über die Milchviehhaltung veredeln.

Standortwechsel

Die Familie hält schon seit jeher Milchkühe. Christophs Vater Franz übernahm dann 2000 den Betrieb seiner Tante mit einem alten Anbindestall, rund 400 m vom ursprünglichen Hof entfernt. Er baute ihn damals zu einem Laufstall mit 45 Milchkühen um. Christoph Schauer erklärt: „Wir hielten unsere Kühe dann 25 Jahre lang in dem über 100 Jahre alten Gebäude. Der Luftaustausch dort war schlecht und es war zu dunkel im Stall.“ Deshalb konnte sich der Junglandwirt mit der Idee, wieder an den alten Stall anzubauen, nie richtig anfreunden. Er entschied sich 2014 dann zusammen mit seinen Eltern, einen komplett neuen Stall zu planen. Von der ersten Idee bis zum Baubeginn vergingen zehn Jahre – die Bauphase selbst dauerte nur sechs Monate.

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Mehr Informationen

Lesen Sie darüber hinaus in diesem Beitrag:

  • Die Kosten pro Tierplatz.
  • Wie die Funktionsbereiche im Stall angeordnet sind.
  • Der Stallplan
  • uvm.

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