Das erste Quartal 2017 ist preislich unter den besten fünf der vergangenen 15 Jahre einzuordnen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Produktion in Europa leicht rückläufig ist. Vor allem in den letzten Monaten war ein Minus bei den schlachtreifen Schweinen feststellbar. Das aktuelle Preisniveau ist somit eine gute Ausgangsbasis für die nächsten Monate.
Im Jänner sorgten mehrere Preissprünge im 5-Cent-Bereich nach oben und nach unten für Unruhe am Markt. Diese Irritationen gingen vor allem von Deutschland aus. Die verarbeitende Industrie trug ihren Teil zur Verunsicherung bei. Einige Betriebe, darunter Branchenprimus Tönnies, wollten nicht wahrhaben, dass sie im Jänner ihren Rohstoff nicht so günstig bekommen würden, wie in den Jahren zuvor. Diese Preissprünge waren ärgerlich, sie zeigen aber auch, dass um die Notierung hart gekämpft wird.

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