AckerbauBodenbearbeitungMit Strip Till für bessere Bodenfruchtbarkeit

Mit Strip Till für bessere Bodenfruchtbarkeit

Erschienen in: LANDWIRT 11/2026

Franz Achleitner kann durch die streifige Bodenbearbeitung Sprit und Arbeitszeit einsparen.
Quelle: Edegger

Die Maispflanzen sprießen in Reih und Glied aus dem Ackerboden von Franz Achleitner, während gleichzeitig noch Erntereste zwischen den bearbeiteten Streifen liegen. Mit einem kräftigen Tritt treibt der 34-jährige Landwirt den roten Spaten in den trockenen Boden und sticht einen Keil aus. Zufrieden blickt er auf die von Regenwürmern besiedelte Erde. Er nimmt den Klumpen in die Hand, zerdrückt ihn und sagt: „Auch wenn die Bodenoberfläche durch den ausbleibenden Regen trocken wirkt. Der unbearbeitete Streifen ist noch immer feucht, krümelig und voller Leben.“ Ein kleiner Laufkäfer huscht über die Hand von Achleitner, während dieser fortführt: „Der Moment, als ich mich dazu entschied, die Bodenbearbeitung zu verringern und der Pflugfurche den Rücken zu kehren, war vor sechs Jahren.“ Damals war er im Frühjahr mit dem Güllefass in den brachen Maisacker gefahren. Der Landwirt hatte gerade den halben Acker gedüngt, als ein Regenschauer kam. „Nachdem ich fertig war, hat man die tiefen Fahrrinnen gesehen“, erinnert er sich. Was ihm dabei noch auffiel: „Die Maispflanzen neben den Spurrinnen waren deutlich schwächer.“ Da begann er zu grübeln: „Wie kann ich die Tragfähigkeit meiner Böden verbessern?“ Schlussendlich ist Achleitner dann bei Strip Till und einer minimalen Bodenbearbeitung gelandet. „Mittlerweile ist die Steigerung der Bodenfruchtbarkeit zu meinem Hauptziel im Ackerbau geworden“, so der Oberösterreicher.

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