Mein BetriebDirektvermarktung und NischenMit wenig Aufwand zu mehr Wert

Mit wenig Aufwand zu mehr Wert

Erschienen in: LANDWIRT 01/2026

Fabienne Bellini ist die Käsemeisterin des Betriebes.
Quelle: Moser

Am Dienstagvormittag ist es ruhig am Hof der Familie Bellini. Die 80 Montebéliarde-Kühe kauen in den Tiefboxen wieder. Während die morgendliche Stallarbeit bereits seit einer Stunde geschehen ist, sind Geräusche aus dem Raum neben der Milchkammer zu hören. Ein Blick durch das Fenster lässt den Ursprung der Geräusche erkennen: Fabienne Bellini ist mit der Käseproduktion zugange. Sie winkt durch das Fenster und öffnet die Tür zum Vorraum. In den Verarbeitungsraum selbst lässt sie aus Hygienegründen keine Gäste hinein.

Französische Spezialitäten

„Wir produzieren drei verschiedene Käsesorten, nämlich Reblochon, Tomme und Bezenet. Alle Sorten sind Weichkäse mit einer Schimmelkultur und Spezialitäten der Region. Für Letzteren haben wir eine eingetragene Marke. Somit sind wir die einzigen Produzenten dieser Spezialität und er ist unsere wichtigste Sorte“, erklärt die Käsemeisterin stolz. An 4 bis 5 Tagen in der Woche steht Käseproduktion am Programm, wobei sie an einem Tag immer nur eine einzelne Sorte produziert. „Im Moment stelle ich Bezenet her. Das ist ein runder Rohmilchkäse mit einem Gewicht von 500 bis 600 Gramm pro Laib. Pro Tag haben wir eine maximale Produktionskapazität von 150 Käselaiben“, erklärt Fabienne Bellini.

Die 3 Käsesorten: Tomme (unten), Bezenet (oben links) und Reblochon (oben rechts).
Quelle: Moser

 

Das erfahren Sie noch in dieser Reportage:

  • warum Direktvermarktung laut den Bellinis nicht ohne Regionalbezug funktioniert
  • Kosten sparen bei der Aufzucht
  • mit einer einfachen Fütterung zu mittelmäßiger Leistung und hoher Wertschöpfung

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