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Rubrik Ernährung

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Mittagsverpflegung: Krisenhilfe für Schulen und Kitas

Vom Bundeslandwirtschaftsministerium wurden praxisnahe Materialien veröffentlicht, die Verantwortliche in der Mittagsverpflegung von Kitas und Schulen im Krisenfall unterstützen sollen. Sie sind das Ergebnis einer Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, das im Auftrag des Agrarressorts mögliche Risiken untersucht und anschließend Lösungsstrategien für die Praxis entwickelt hat.

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Kitas und Schulen können künftig in der Mittagverpflegung auf praxisnahe Materialen zurückgreifen, die sie im Krisenfall unterstützen sollen. Quelle: shutterstock.com/Oksana Kuzmina

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Natalie Honetz 1 Min. Lesezeit

Damit die hochwertige Kita- und Schulverpflegung auch im Krisenfall aufrechterhalten wird, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH) nun Handreichungen für Verantwortliche vorgelegt. Sie sind das Ergebnis einer Studie, mit der das Berliner Agrarressort das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) beauftragt hatte. Zunächst wurden mögliche Risiken untersucht und Lösungsstrategien für die Praxis entwickelt. Im sogenannten Digitalen Werkzeugkoffer sind diese gebündelt. Am Donnerstag, 23. Oktober 2025 wurde er veröffentlicht- Der Werkzeugkoffer ist kostenfrei und soll alle Akteure der Mittagsverpflegung von Kitas und Schulen unterstützen. Das Herzstück der Untersuchung mit dem Titel „Modulare Lösungsstrategien für eine krisensichere Kita- und Schulverpflegung“ sind die im Werkzeugkoffer enthaltenen Materialien wie Maßnahmenlisten, Handlungsempfehlungen, Checklisten, Vorlagen für Elternbriefe und Notfallpläne. Die Studie zielte darauf ab Betroffenen praktische Hilfestellungen an die Hand zu geben, um in Krisensituationen angemessen reagieren zu können.

Gesellschaft kann zur Krisenfestigkeit beitragen

Im ersten Schritt wurden die Wertschöpfungsketten der Mittagsverpflegung und deren Robustheit bei unterschiedlichen Störfällen bewertet. Das IZT wertete vor allem Personal- und Versorgungsengpässe, Stromausfälle und Cyberkriminalität als mögliche Risiken. Für eine krisensichere Kita- und Schulverpflegung seien Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit gemeinsam verantwortlich. „Auch die Gesellschaft insgesamt kann zur Krisenfestigkeit beitragen, indem sie ihre Erwartungen an die Verpflegung im Krisenfall realistisch anpasst“, heißt es im Fazit des Ergebnisberichts. AgE

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Natalie Honetz

LANDWIRT Redaktion

Natalie Honetz stammt ursprünglich aus Niederösterreich und lebt im Bezirk Grieskirchen in Oberösterreich. Ihre Sommerferien verbrachte sie während ihrer Kindheit und Jugend zwischen den Bio-Rinder ihres Onkels. Die Liebe zu Tieren und besonders zu Kühen begleitet sie schon von Kindheitstagen an. Seit 2021 schreibt sie für den LANDWIRT und betreut die Rubriken Rind und Grünland für die Zeitschrift LANDWIRT bio.

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