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Rubrik Bio

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Nur mit Abo: Mobilstall im Tierwohlcheck

Mobilställe gelten als flexibel und stehen bei Verbrauchern für Tierwohl. Doch wie gut funktioniert das System im Alltag? Das Forschungsprojekt MobiWohl hat 48 Mobilställe untersucht. Die Ergebnisse zeigen Stärken, aber auch Grenzen bei Flächenmanagement, Fütterung und Stallklima.

Hühner im Auslauf
Mobilität ist die Stärke des Systems – vorausgesetzt die Fläche erlaubt regelmäßige Standortwechsel. Quelle: agrarfoto.com

Marzell Buffler 5 Min. Lesezeit

In den letzten 20 Jahren haben sich Mobilställe  verbreitet. Als Vorteile gelten die flexible Handhabung und die positive Empfindung der Verbraucher in Bezug auf Tierwohl. Doch hat sich das in der Praxis auch bewahrheitet?

Von 2022 bis 2024 haben Wissenschaftler der Universitäten Kassel und Göttingen zusammen mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen im Projekt „MobiWohl“ Daten von 86 Herden in 48 Mobilställen auf 42 Betrieben erhoben. 20 der Betriebe wirtschafteten ökologisch,
22 konventionell. Untersucht wurden unterschiedliche Bauarten und Größen – von 200 bis 2.059 Hennen.

Was ist MobiWohl?

MobiWohl steht für das Forschungsprojekt „Legehennen in Mobilställen: Chance oder Risiko für Tierwohl, Markt- und Bürgerakzeptanz?“. Beteiligt waren die Universitäten Kassel und Göttingen und Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. 2024 erschien daraus der Praxisleitfaden „Mobile Legehennenhaltung“, 2026 folgte die wissenschaftliche Tierwohlauswertung in Poultry Science.

Die Tierwohlindikatoren wurden mit Daten aus feststehenden Legehennenställen mit und ohne Auslauf verglichen. Fazit: Vor allem bei Gefiederschäden konnten die Mobilställe ihr Vorteile ausspielen. Problematisch waren Stallklima, Beutegreifer und Biosicherheit.

Was dieser Artikel noch bereit hält

  • Wann sich Mobilställe eignen
  • Tierwohl ist kein Selbstläufer
  • Fütterung wird zum Prüfstein
  • Klima wird schnell kritisch
  • Stromreserve einplanen
  • Die Ergebnisse der Studie im Überblick

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Kontakt zum Autor

Marzell Buffler

LANDWIRT Redaktion

Ist auf einem forstwirtschaftlichen Familienbetrieb in Oberschwaben aufgewachsen. Die Waldarbeit mit Kaltblutpferden und Forstschlepper haben ihn wesentlich geprägt. Nach dem Studium der Biologie führte ihn sein Weg auf den grünen Campus Weihenstephan, wo er Agrarwissenschaften mit dem Schwerpunkt Nutztiere studierte. In seiner Zeit als Doktorand am Lehrstuhl für Tierernährung und als Geschäftsführer der bayerischen Arbeitsgemeinschaft Tierernährung war er an der Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft. Seit Oktober 2018 unterstützt er die Redaktion in Deutschland.

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