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Rubrik Rind

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Nur mit Abo: Modernes Herdenmanagement: Johann Gasteiner im Interview

Sensoren und KI verändern die Milchviehhaltung. Erkennen Bauern Krankheiten bald nur noch per Algorithmus? Oder bleibt ihr Gespür unersetzlich? Ja, meint Johann Gasteiner im Interview.

Johann Gasteiner: "Die Akzeptanz ist oft eine Generationenfrage" Quelle: Raumberg-Gumpenstein

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Stephanie Auinger 3 Min. Lesezeit

LANDWIRT: Vor 16 Jahren sprachen wir beim Interview über die Geburtsstunde des Pansensensors. Dieser war damals noch nicht am Markt. Wie ging es damit weiter?

Johann GASTEINER: Wir haben uns in dieser Zeit intensiv mit fachlichen Fragen beschäftigt. Technische und geschäftliche Aspekte fielen nicht in unseren Zuständigkeitsbereich. Fakt ist: Der Pansensensor hat sich mittlerweile fast weltweit als wichtiges Werkzeug im Herdenmanagement und zur Früherkennung von Tierkrankheiten etabliert. Der Sensor misst die Temperatur und den pH-Wert im Pansen und erfasst verschiedene Aktivitätsmuster. So erkennt das System Brunst, eine bevorstehende Abkalbung oder gesundheitliche Veränderungen frühzeitig.

 

Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz (KI) bei der Früherkennung von Krankheiten und Lahmheiten?

KI analysiert Vitalparameter präziser. Sie erkennt Gesundheitsprobleme frühzeitig und diagnostiziert spezifische Erkrankungen zuverlässig. Bereits heute identifiziert KI Krankheiten wie Milchfieber, Mastitis und Ketose und warnt den Landwirt gezielt. Das Liegeverhalten der Tiere könnte künftig wichtige Hinweise auf Lahmheiten liefern. Veränderungen deuten oft auf gesundheitliche Probleme hin. KI liefert wertvolle Erkenntnisse über Einzeltier, Gruppe und Herde.

Lesen Sie darüber hinaus im Interview

  • Ob sich Sensordaten in bestehende Systeme integrieren lassen.
  • Wie KI helfen kann, Fütterungsfehler zu erkennen.
  • Welche Forschungen aktuell in Raumberg-Gumpenstein laufen.
  • uvm.

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Kontakt zum Autor

Stephanie Auinger

LANDWIRT Redaktion

Aufgewachsen auf einem Milchviehbetrieb im Innviertel, war sie schon als Kind gerne bei den Kühen. Während ihrer Schul- und Studienzeit nutzte sie die Sommermonate, um auf Milchviehbetrieben in verschiedenen europäischen Ländern und in Kanada zu arbeiten. Ihr Auslandssemester absolvierte sie ebenfalls in Kanada. Nach dem Studium der Nutztierwissenschaften blieb sie den Kühen treu und schreibt seit 2008 für die LANDWIRT Rinderredaktion.

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