ForstNachfrage nach Nadelsägerundholz ist weiterhin hoch

Nachfrage nach Nadelsägerundholz ist weiterhin hoch

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Quelle: kletr/shutterstock.com

Die Preise konnten weiter zulegen und auch schlechtere Qualitäten sind zu verhältnismäßig guten Preisen vermarktbar. Der Holzhunger führt auch dazu, dass einzelne Sägewerke bei Schwachblochen einen geringeren Mindestzopfdurchmesser als üblich akzeptieren.

Ernte- und Frachtkapazitäten sind ausreichend vorhanden, bereitgestellte Sortimente führen die Frächter rasch ab. Der nasse Untergrund sorgt gebietsweise jedoch für Herausforderungen bei Ernte, Rückung und Transport. Aufgrund der geringen Rundholzlager werden bei einigen Werken die Revisionsstillstände über die Feiertage länger ausfallen, wobei die Übernahme in den meisten Fällen geöffnet bleibt.

Im Sog der Fichte ist bei Kiefer auch eine weitere Nachfrage- und gegenüber dem Vorjahr auch deutliche Preissteigerung zu bemerken. Lärche bleibt bei meist unverändertem Preisniveau sehr rege nachgefragt.

Ergebnisse der oberösterreichischen Nadelwertholzsubmission

Die dynamische Nachfrage spiegelt sich auch in den Ergebnissen der oberösterreichischen Nadelwertholzsubmission wider. So lag der Durchschnittspreis bei Tanne mit 283 Euro um 21 % über dem Vorjahr und auch höher als bei der Fichte
(262 Euro). Das Höchstgebot der Submission erhielt eine Lärche mit einem Festmeterpreis von 838 Euro.

Am Laubsägerundholzmarkt wird die rege Nachfrage nach Eiche und Esche fortgeschrieben. Um einen optimalen Erlös zu erzielen, ist die kundenorientierte Ausformung maßgeblich. Daher sollte diese zuvor erfragt und vereinbart werden.

Guter Vorrat an Industrieholz

Die Standorte der Papier-, Platten und Zellstoffindustrie sind gut mit Nadelindustrierundholz bevorratet. Nachfrage und Angebot halten sich österreichweit meist die Waage, in der Steiermark wird von einer zunehmenden Nachfrage berichtet, die sich jedoch nicht im Preis widerspiegelt. Der Absatz diverser Papiersortimente ist weit unterdurchschnittlich. Bei Laubfaserholz ist die Nachfrage bei zumeist stabilen Preisen verhalten.

Der Energieholzmarkt kommt regional langsam in Schwung. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Hackgut bzw. Energieholz hat zugenommen. Energieholz minderer Qualität ist nach wie vor schwierig zu vermarkten. Qualitativ hochwertiges Brennholz kann sein Preisniveau halten.

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