ForstNadelsägerundholz ist nach wie vor gut nachgefragt

Nadelsägerundholz ist nach wie vor gut nachgefragt

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Lärche wird weiterhin zu guten Preisen nachgefragt.
Quelle: Jäger

Die österreichische Sägeindustrie ist derzeit aufnahmefähig für Fichtensägerundholz. Die Nachfrage ist vorhanden, die Preise sind stabil. Die Unwetter der vergangenen Wochen führten zu geringen, sehr eng abgegrenzten Schadholzmengen. Bei Lärche übersteigt nach wie vor die Nachfrage das Angebot, die Preise sind auf hohem Niveau stabil.

Die Standorte der Papier-, Zellstoff und Plattenindustrie sind sehr gut mit Nadelindustrierundholz bevorratet. Die Nachfrage ist zumeist ausreichend und hält sich mit dem Angebot die Waage. Der Abtransport der Mengen geschieht kontinuierlich und zeitnah. Die Lage am Energieholzmarkt ist weiterhin angespannt und die Vermarktung gestaltet sich abseits von Langfristverträgen schwierig. Die Preise sind stabil.

Holzmarkt in Süddeutschland

Die Lage an den Holzmärkten in Süddeutschland hat sich weiter stabilisiert, die Nachfrage bewegt sich stabil auf einem mittleren Niveau. Viele Säger verfügen aktuell zwar noch über ausreichende Lager, diese leeren sich aber zusehends und es wird weiter Holz gebraucht. Die Preisunterkante von frischem Fichtenlangholz im Leitsortiment liegt in den Hauptkäfergebieten Bayerns weiterhin bei rund 105 Euro/Fm. Die Preise in Baden-Württemberg liegen leicht darüber. Gekauftes Holz wird durchweg zügig abgefahren, die Waldlager sind gering.

Die teils unwetterartigen Gewitter im Juni haben in manchen Regionen in Bayern zu einzelnen Windwürfen in Fichtenbeständen geführt.

Borkenkäfer: Befallskontrolle trotz regnerischer Witterung notwendig

Trotz teilweise ergiebiger Regenfälle im Juli ergibt sich österreichweit nach wie vor ein Niederschlagsdefizit von 12 % im Vergleich zum Bezugszeitraum 1961–1990, in manchen Regionen mit bis zu 40 % noch ausgeprägter. Daher ist weiterhin höchstes Augenmerk auf die Waldhygiene (Borkenkäferbefall) zu legen. Die regnerische Witterung erschwert die Befallsdiagnose, da das Bohrmehl abgewaschen wird. Aus Forstschutzgründen ist es wichtig, die Waldbestände auf Einzelwürfe und gebrochene Baumkronen zu kontrollieren und brutfähiges Material schnellstens aus dem Wald zu entfernen.

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