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Rubrik Ackerbau

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Neue Beizmaschine für die Saatzucht Edelhof

Die Saatzucht Edelhof hat vor Kurzem ein neues Beizgerät für ihr Züchtungssaatgut erhalten.

Quelle: Mück

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Jonas Edegger 1 Min. Lesezeit

Eine der ältesten Vorsorgemaßnahmen im Pflanzenschutz ist das Beizen des Saatguts. Vor allem beim Anbau im Herbst, ist der Schutz der Samenkörner bzw. der jungen Sämlinge notwendig, damit ihnen Pilze und Fraßschädlinge nichts anhaben können. An der Saatzucht Edelhof ist nun eine neue Maschine in Betrieb gegangen, die eine vollautomatische Beizung bei größtmöglicher Schonung des Saatgutes ermöglicht.

 

„Die Saatzucht Edelhof ist der älteste noch aktive Getreidezuchtbetrieb Österreichs. Hier wird seit über 120 Jahren intensiv an der Züchtung von Getreidesorten, die an die regionalen Klimabedingungen angepasst sind, gearbeitet. Dank moderner Technik wird hier seit Generationen widerstandsfähiges und vitales Saatgut erzeugt“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Der Einsatz der neuen Beizmaschine ist ein weiterer Schritt zur Erhaltung der genetischen Sortenvielfalt in Form von hochwertigem Original-Saatgut, welches der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt wird. Zudem kommt dieses Know-how auch den Schülerinnen und Schülern der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof im praktischen Unterreicht zugute“, so Teschl-Hofmeister.

 

„Für uns als Versuchsbetrieb ist der neue sogenannte Magazinbeizer der Firma Niklas ein Meilenstein bei der Pflanzenzüchtung. Denn die Beizmittel können nun gleichmäßig und abriebfest auf der Saatgutoberfläche verteilt werden. Zudem ist die Anlage optimal für die Beizung kleiner, sortenreiner Saatgutproben von 25 bis 250 Körnern geeignet, wie wir sie häufig bei der Züchtung verwenden“, informiert Saatzucht-Betriebsleiter Andreas Jager. „Diese Kleinmengen kommen insbesondere in frühen Züchtungsgenerationen zum Einsatz und werden mittels Magazin-Sätechnik angebaut. Damit schaffen wir die Grundlage für gesundes Ausgangssaatgut, das hohe Qualität und maximale Sicherheit gewährleistet“, so Jager.

 

Kontakt zum Autor

Jonas Edegger

LANDWIRT Redaktion

Kommt aus der Weststeiermark und bewirtschaftet dort einen Betrieb mit Schafhaltung. Seine Ausbildung an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein weckte sein Interesse an den großen Wiederkäuern. Seit August 2022 widmete sich der Redakteur dem Fachbereich Rind und Grünland. Mittlerweile ist Jonas Edegger in der Rubrik Ackerbau tätig.

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