AgrarpolitikNeue Bundesbäuerin in Österreich gewählt

Neue Bundesbäuerin in Österreich gewählt

Die neue Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger mit Bauernbund-Präsident Georg Strasser.
Quelle: Bauernbund

Irene Neumann-Hartberger bewirtschaftet seit 1995 einen Milchviehbetrieb mit Kalbinnenaufzucht in Stollhof. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Söhne. Bereits seit dem Jahr 2009 setzt sich die Absolventin des “ZAMm”-Zertifikatslehrgangs “Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum” für die Anliegen der österreichischen Land- und Forstwirtinnen und -wirte ein – anfangs als Bauernbund-Obmann-Stellvertreterin im Teilbezirk Wiener Neustadt, zehn Jahre später wurde sie auch Landesobmann-Stellvertreterin des Niederösterreichischen Bauernbundes. Seit 2010 ist sie zudem Landeskammerrätin der Landwirtschaftskammer (LK) Niederösterreich.

Die 46-jährige Niederösterreicherin ist ebenso in der Bäuerinnen-Organisation stark verankert: Seit dem Jahr 2015 ist sie Präsidentin der “Bäuerinnen Niederösterreich” und seit vier Jahren Stellvertreterin der österreichischen Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, der sie nun in dieser Funktion nachfolgt. Außerdem sitzt Neumann-Hartberger im Aufsichtsrat der Grunderwerbsgenossenschaft Niederösterreich (2015) sowie der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien (2016). Politisch engagiert sich Neumann-Hartberger seit 2010 als Mitglied des Bezirksparteivorstandes der ÖVP Wiener Neustadt. Seit Jahresbeginn 2020 hat sie ein Nationalratsmandat inne.

Sie folgt Andrea Schwarzmann, die ihr Amt nach acht Jahren nun zur Verfügung gestellt. Die feierliche “Hofübergabe” fand im Rahmen der “Bundestagung der Bezirksbäuerinnen 2021 @home” im Beisein von Bundesministerin Elisabeth Köstinger, dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer (LK) Österreich, Josef Moosbrugger, der EU-Abgeordneten Simone Schmiedtbauer und weiterer politischer Vertreter statt.

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