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Neue Dachorganisation für britische Milcherzeuger

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In Großbritannien bündeln Milcherzeuger, die Privatmolkereien beliefern, ihre Interessen in einer neuen Dachorganisation.
Quelle: Archiv

In Großbritannien haben Milcherzeuger, die private Molkereien beliefern, künftig eine eigene Dachorganisation. Die Association of Dairy Producer Organisations (ADPO) soll Landwirten, die Mitglied einer registrierten Milcherzeugerorganisation sind, eine gemeinsame Stimme geben.

Beim englischen Bauernverband (NFU) stieß die Gründung auf positive Resonanz. Nach Angaben des Verbandes ist die ADPO die erste Organisation dieser Art in ganz Großbritannien.

Ziel: Professionellere Vertragsbeziehungen

Die neue Vereinigung soll Milcherzeuger dabei unterstützen, ihre Vertragsbeziehungen zu privaten Molkereien zu professionalisieren und klarer zu regeln. Der NFU erhofft sich dadurch einen strukturierten, effektiven und respektvollen Dialog zwischen Landwirten und Verarbeitern. Ein solcher Austausch sei entscheidend, um gemeinsame Herausforderungen zu meistern – etwa eine nationale Roadmap für die Milchwirtschaft oder die Verringerung von Treibhausgasemissionen.

Zugleich biete die ADPO den Erzeugern eine neue Form der Interessenvertretung außerhalb der traditionellen Genossenschaftsstrukturen.

Für Paul Tompkins, Vorsitzender des NFU Milk Board, markiert die Gründung einen Neuanfang: „Ein bedeutender Teil des britischen Milchangebots erhält damit eine wirksame Interessenvertretung.“

Auch Rory Christie, Vorsitzender der ADPO, spricht von einem wichtigen Schritt: Die Professionalisierung der Vertretung von Milchbauern, die private Unternehmen beliefern, sei ein langer Weg gewesen. Mit der Gründung verfüge die Branche nun über „einen robusten Rahmen, um die bevorstehenden Herausforderungen anzugehen“.

AgE

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