Zum Inhalt springen

Rubrik Ackerbau

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Meldung Alle Artikel: Meldung News Alle Artikel: News

Österreichischer Agrarrat kämpft für Düngerverbilligungen

Beim kommenden Agrarrat will die österreichische Regierung die EU-Kommission auffordern, zugunsten der Landwirte in den Düngemittelmarkt einzugreifen. Wie aus einem Papier für das Ministertreffen hervorgeht, soll Brüssel den CBAM aussetzen und einen Mechanismus zur Kompensation der Landwirte einführen.

Quelle: Böck

Jonas Edegger 1 Min. Lesezeit

Die Europäische Kommission muss zeitnah in den Düngemittelmarkt eingreifen, um den Anstieg der Preise einzudämmen und weitere Belastungen für die Landwirtschaft zu verhindern. Diese Forderung will Österreich am kommenden Montag (26.1.) beim Agrarrat in Brüssel vortragen.

Wie aus einem Dokument zur Information der teilnehmenden Delegationen hervorgeht, drängt Wien darauf, den Grenzausgleichsmechanismus für Kohlenstoffemissionen (CBAM) in Bezug auf Düngemittel auszusetzen. Die Atempause soll dann genutzt werden, um die Regelungen nachzubessern und unter anderem einen Mechanismus zur Kompensation der Landwirte einzuführen. Aus Sicht Österreichs schützt der CBAM in seiner aktuellen Form die heimischen Düngemittelhersteller, bürdet aber die damit verbundenen Zusatzkosten allein den Erzeugern auf.

Ansetzen soll die EU-Kommission zudem bei den Meistbegünstigungszöllen. Die bereits angekündigte Aussetzung von Abgaben auf Ammoniak und Harnstoff gehen Wien nicht weit genug. Gefordert wird, auch gebrauchsfertige Dünger einzubeziehen, um unmittelbare Kostenvorteile für die Landwirte sicherzustellen. Begleitend ist es laut der österreichischen Regierung erforderlich, eine umfassende Analyse der Auswirkungen von Antidumpingmaßnahmen im Düngemittelsektor vorzunehmen.

Verbessern soll die EU-Kommission außerdem die Überwachung des Düngemittelmarktes. Laut dem Papier ist das insbesondere aufgrund der bestehenden Konzentration auf wenige Hersteller notwendig. Die aktuell verfügbaren Informationen zu Preisen und Produktionsvolumen sind der österreichischen Regierung zufolge nicht ausreichend. 

Kontakt zum Autor

Jonas Edegger

LANDWIRT Redaktion

Kommt aus der Weststeiermark und bewirtschaftet dort einen Betrieb mit Schafhaltung. Seine Ausbildung an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein weckte sein Interesse an den großen Wiederkäuern. Seit August 2022 widmete sich der Redakteur dem Fachbereich Rind und Grünland. Mittlerweile ist Jonas Edegger in der Rubrik Ackerbau tätig.

Haben Sie eine Frage zum Artikel, einen Hinweis oder einen Themenvorschlag?

Nachricht schreiben Alle Beiträge von Jonas Edegger

Mehr zu Ackerbau

Alle Artikel zu Ackerbau

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte an.

Kommentar schreiben Konto erstellen

Anmelden, um diese Funktion zu nutzen.

Mit einem kostenlosen Konto können Sie diese Funktion nutzen und von jedem Gerät auf Ihr Benutzerkonto zugreifen.

oder

Ein Konto ist kostenlos. Für abo-pflichtige Artikel und LANDWIRT KI benötigen Sie zusätzlich ein Abo.

Nach oben