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Die Umsetzung der neuen Weidevorgaben war für viele Bio-Betriebe mit beträchtlichem Anpassungsaufwand verbunden. Die Erfahrungen der vergangenen vier Jahre zeigen jedoch, dass sich ein Großteil der Betriebe auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen konnte. Auch die Bio-Kontrollergebnisse der Jahre 2022 und 2023 wiesen vergleichsweise wenige Mängel im Bereich der Weidehaltung auf. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die intensive fachliche Begleitung. Im ersten Umsetzungsjahr wurden Abweichungen zudem mit Augenmaß bewertet.
900 Bio-Milchviehbetriebe weniger
In den Jahren zwischen 2017 und 2024 haben allerdings auch rund 1.500 Betriebe, davon waren etwa 900 Milchviehbetriebe, die biologische Wirtschaftsweise aufgegeben, wie Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des FiBL Österreich zeigen. Deutliche Rückgänge betrafen insbesondere Betriebe in den Hochalpen und im Alpenvorland mit Rinderhaltung.
Diese Themen werden im Artikel unter anderem noch behandelt:
- Wo und wann stiegen die meisten Bio-Bauern aus?
- Welchen Einfluss hatte die Weidepflicht auf die Ausstiege?
- Warum waren Übergansgfristen wichtig?
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