TierRindKälberParasitäre Schmeißfliege bei Kalb in Texas nachgewiesen

Parasitäre Schmeißfliege bei Kalb in Texas nachgewiesen

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Die parasitäre Schmeißfliegenart wurde bei einem texanischen Kalb entdeckt. Zur Bekämpfung des Schädlings wird die Freisetzung steriler Fliegen ausgeweitet.
Quelle: cctm/shutterstock.com

Die fleischfressende Neuwelt-Schraubenwurmfliege wurde erstmals seit 1966 wieder in den USA nachgewiesen. Wie das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) mitteilte, wurde die parasitäre Schmeißfliegenart beziehungsweise ihre Maden bei einem Kalb in Texas nachgewiesen. Bislang gibt es keine weiteren bestätigten Fälle.

Die Neuwelt-Schraubenwurmfliege befällt Warmblüter, deren lebendes Gewebe den Larven als Nahrung dient. In der Viehwirtschaft kann der Parasit erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Mithilfe der „Sterile-Insekten-Technik“ war die Art in den USA bis Mitte der 1960er-Jahre ausgerottet worden. Dabei werden sterile Fliegen gezüchtet und freigesetzt, um die Vermehrung der Population zu unterbinden.

Sperrzone im Umkreis von 20 Kilometern

Nach dem aktuellen Nachweis haben USDA und die texanischen Behörden eigenen Angaben zufolge einen gemeinsamen Krisenstab eingerichtet. Rund um den Fundort wurde eine 20 Kilometer große Sperrzone eingerichtet. Zudem gelten Quarantäne- und Bewegungsbeschränkungen für Tiere in dem Gebiet.

Zur Bekämpfung des Schädlings wird die Freisetzung steriler Fliegen ausgeweitet. Nach Angaben des USDA werden zusätzlich zu den bereits wöchentlich per Flugzeug freigesetzten 4 Mio. sterilen Exemplaren nun auch bodengestützte Freisetzungen vorgenommen. Darüber hinaus sollen die Überwachung entlang der Grenze und die Fallenprogramme ausgeweitet werden.

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