TierSchweinPigport-Schweinestall: Umbau in Eigenregie

Pigport-Schweinestall: Umbau in Eigenregie

Erschienen in: LANDWIRT 15/2026

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Der früher unstrukturierte Auslauf wurde mittels der Betonschwelle in einen Liege- und einen Ausscheidungsbereich getrennt.
Quelle: zVg

Klaus-Peter Petscharnig aus St. Walburgen (Bezirk St. Veit an der Glan, Kärnten) führt einen gemischten Betrieb mit 40 Zuchtsauen, 400 Mastplätzen, 1.300 Legehennen im Wanderstall und 150 Schafen. Weil er mit seinem 2013 erbauten Schweinestall für Aufzuchtferkel und Mastschweine nicht mehr ganz zufrieden war, beschloss er im Jahr 2024, ihn zu adaptieren. Dabei handelt es sich um einen PigPort 3-Außenklimastall. Wichtig war dem Kärntner, durch den Umbau sowohl das Tierwohl zu verbessern als auch klimarelevante Aspekte zu berücksichtigen.

Klaus-Peter Petscharnig (re.) hat seinen Schweinestall optimiert. Sein Vater Florian Petscharnig hat ihn als Verfahrenstechniker bei der Betonrezeptur beraten.
Quelle: zVg

Eine wesentliche Schwachstelle des Stallsystems war der nicht ausreichend überdachte Auslauf, weil er keine Beschattung für die Tiere ermöglichte und vor allem bei Regen zu einer erhöhten Verschmutzung der Bewegungs- und Ausscheidungsflächen führte. Dies machte ein häufiges Abschieben notwendig. Das Abschieben der gesamten Auslauffläche mit Traktor und Frontlader war aufwendig, führte zum häufigeren Einstreuen von Stroh und damit zu großen Festmistmengen, die dann verführt werden müssen – also Material-, Zeit- und Dieselverschwendung.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Schwachstellen des bestehenden Stallsystems
  • Mehrstufiger Umbau im laufenden Betrieb
  • Strom vom Stalldach, weniger Mist, mehr Tierkomfort

 

 

 

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