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Der Pinienprozessionsspinner gilt als Beispiel für eine Art, die vom Klimawandel profitiert. In den letzten Jahrzehnten wurde seine Ausbreitung nach Norden und in größere Höhen beobachtet – auch im benachbarten Friaul (Italien). Dass er plötzlich in Kärnten aufgetreten ist, war daher nicht überraschend. Die Biologie des Falters ist für mitteleuropäische Verhältnisse allerdings ungewöhnlich: Die Raupen entwickeln sich im Herbst und Winter. Immer dann, wenn die Temperaturen im Nest über 9 °C am Tag und die Lufttemperaturen nachts über 0 °C liegen, sind sie aktiv – sie fressen an den Nadeln und ziehen sich tagsüber in ihre Gespinstnester zurück. Diese auffälligen weißen Gespinstnester in den Kiefernkronen sind kaum zu übersehen.
Was der Artikel noch bereithält:
- Ausbreitung und Befall am Dobratsch
- Schaden für den Wald?
- Gefahr für den Menschen?
- Mehr Bilder
- u.v.m.
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