ForstPinienprozessionsspinner auf dem Vormarsch

Pinienprozessionsspinner auf dem Vormarsch

Erschienen in: LANDWIRT 05/2026

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Die Raupen des Pinienprozessionsspinners ziehen in prozessionsartigen Reihen zu ihren Verpuppungsplätzen.
Quelle: Andrei Antipov/shutterstock.com

Der Pinienprozessionsspinner gilt als Beispiel für eine Art, die vom Klimawandel profitiert. In den letzten Jahrzehnten wurde seine Ausbreitung nach Norden und in größere Höhen beobachtet – auch im benachbarten Friaul (Italien). Dass er plötzlich in Kärnten aufgetreten ist, war daher nicht überraschend. Die Biologie des Falters ist für mitteleuropäische Verhältnisse allerdings ungewöhnlich: Die Raupen entwickeln sich im Herbst und Winter. Immer dann, wenn die Temperaturen im Nest über 9 °C am Tag und die Lufttemperaturen nachts über 0 °C liegen, sind sie aktiv – sie fressen an den Nadeln und ziehen sich tagsüber in ihre Gespinstnester zurück. Diese auffälligen weißen Gespinstnester in den Kiefernkronen sind kaum zu übersehen.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Ausbreitung und Befall am Dobratsch
  • Schaden für den Wald?
  • Gefahr für den Menschen?
  • Mehr Bilder
  • u.v.m.

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