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Morgens um 6 Uhr, der Radlader läuft bereits. Stroh vom Lager auf der anderen Seite des Hofes in die Tiefstreu des Kälberstalls – täglich 15 Minuten Fahrzeit, 365 Tage im Jahr. Was nach Routine klingt, kostet einen Milchviehbetrieb übers Jahr gerechnet zwei volle Arbeitswochen.
Liegt das Strohlager hingegen direkt neben dem Kälberstall, lässt sich die Fahrzeit halbieren. Das Beispiel zeigt: Eine durchdachte Gebäudeanordnung bestimmt, wie wirtschaftlich ein Betrieb arbeitet, ob er mit seinen Nachbarn im Reinen bleibt und auch, wie das Wohnhaus tatsächlich zu einem Ort der Erholung werden kann.
Freilich, nur aufgrund einer kleinen täglichen Zeitersparnis eine Lagerhalle umzusetzen, ist ein teures Unterfangen. Wichtig ist es jedoch, die innerbetrieblichen Verkehrswege bei der Bauplanung mitzudenken. Denn wer einen Betrieb neu plant oder umbaut, denkt zunächst an Stalltechnik, Melkverfahren oder Fütterungsautomatisierung.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Hofstelle erweitern und Wohnbereich trennen
- Konflikte vermeiden durch Lärm- und Geruchspuffer
- Kurze Wege sparen Arbeitszeit und Diesel
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