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Rubrik Technik

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Poinsitt Hoflader für Preisbewusste

Die Poinsitt Handels GmbH aus Wolfsberg erweitert ihr Angebot um kompakte Hoflader. Zum Marktstart stehen zwei Modelle zur Wahl. Der größere P1280 befindet sich bereits im LANDWIRT Praxistest.

Neben Schaufel und Palettengabel lassen sich weitere Anbaugeräte am P1280 einsetzen.
Mit der Ballenzange übernimmt der P1280 typische Transportarbeiten am Hof. Quelle: Paar

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Johannes Paar 1 Min. Lesezeit

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Die Poinsitt Handels GmbH aus Wolfsberg in Kärnten steigt neu in den österreichweiten Vertrieb von Hofladern ein. Vorerst umfasst das Programm zwei Baureihen: den kompakten P1160 sowie den größeren P1280. Beide Modelle sind mit Fahrerschutzdach oder geschlossener Kabine erhältlich. Ein nochmals größeres Modell mit höherer Hubkraft ist bereits angekündigt.

Der Poinsitt P1280 ist mit Kabine und permanentem Allradantrieb ausgestattet.
Kompakte Abmessungen sollen den Poinsitt P1280 auch für enge Hofverhältnisse interessant machen
Quelle: Paar

 

Kubota-Motor und Rexroth-Komponenten

Beim Antrieb setzt Poinsitt auf bekannte Zulieferer. Ein wassergekühlter Kubota-Dreizylinder leistet 18,4 kW (25 PS). Die Kraftübertragung erfolgt hydrostatisch. Komponenten des Fahrantriebs stammen von Bosch Rexroth. Der Allradantrieb ist permanent aktiv, ein selbsttätig wirkendes Sperrdifferenzial soll bei mangelnder Traktion unterstützen.

Die Anbaugeräte werden über einen hydraulischen Schnellwechsler aufgenommen. Zusätzliche Hydraulikanschlüsse ermöglichen beispielsweise den Einsatz von Ballenzangen und anderen hydraulisch betätigten Werkzeugen. Bewusst einfach gehalten sind die Steuergeräte: Sie werden mechanisch und nicht elektrisch angesteuert.

Der hydraulische Schnellwechsler ermöglicht einen raschen Wechsel zwischen Palettengabel, Schaufel und weiteren Anbaugeräten.
Der hydraulische Schnellwechsler erleichtert den Wechsel der Anbaugeräte.
Quelle: Paar

 

Mit Schutzdach oder Kabine

Für Arbeiten bei jeder Witterung steht eine geschlossene Kabine mit Heizung zur Verfügung. Für Wartungs- und Reparaturarbeiten lässt sich die Kabine seitlich kippen, um den Zugang zur Technik zu erleichtern. Der mechanisch gefederte Fahrersitz verfügt zudem über einen Sitzkontaktschalter.

Für Wartungsarbeiten lässt sich die Kabine des Poinsitt P1280 Hofladers seitlich kippen.
Die kippbare Kabine erleichtert den Zugang zu Motor und Hydraulikkomponenten.
Quelle: Paar

Interessant ist vor allem die preisliche Positionierung. Für eine Ausführung mit Kabine, Schaufel und Palettengabel nennt der Anbieter rund 29.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Variante mit Fahrerschutzdach soll bei rund 27.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer liegen.

Die vergleichsweise niedrigen Preise hängen auch mit der Herkunft zusammen: Die Hoflader werden in China gefertigt und von Poinsitt nach Österreich importiert. Vertrieb und Betreuung sollen von Wolfsberg aus österreichweit erfolgen.

Der P1280 ist wahlweise mit geschlossener Kabine oder Fahrerschutzdach erhältlich.
Die geschlossene Kabine schützt den Fahrer bei Arbeiten rund um Hof und Stall.
Quelle: Paar

 

P1280 im LANDWIRT Praxistest

Wie sich die günstige Alternative bei Verarbeitung, Bedienung, Hydraulik, Hubleistung und im täglichen Arbeitseinsatz schlägt, wollen wir genauer wissen. Der größere Poinsitt P1280 befindet sich deshalb derzeit im LANDWIRT Praxistest. Über unsere Erfahrungen berichten wir nach Abschluss des Tests ausführlich.

Kontakt zum Autor

Johannes Paar

LANDWIRT Redaktion

Bewirtschaftet einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in der Oststeiermark. Seit seiner Fachausbildung zum Landwirtschaftslehrer und Berater begeistert er sich für Landtechnik – ein Fach, das er auch 13 Jahre lang an der Bildungswerkstatt Mold unterrichtete. In den Sommermonaten war er damals als Erntehelfer auf einem Gutsbetrieb in Oberfranken tätig. Seit 2001 testet er mit einem Team von Praktikern Landmaschinen und verantwortet zusammen mit Lukas Weninger die Landtechnik im LANDWIRT. Bis 2022 hatte er gemeinsam mit Angelika Leitner die Chefredaktion inne.

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