Pro: Herkunftskennzeichnung als Zukunftsentscheidung
Von Christian MOSER, Rinderzuchtverband Tirol
Mit dem ersten Corona-Lockdown vor sechs Jahren wurden die Bauern und Bäuerinnen als Helden gefeiert. Politiker aller Parteien betonten damals: „Unsere Landwirtschaft versorgt die Bevölkerung auch dann, wenn die Grenzen geschlossen sind.“ Dieser Gedanke fand sich auch vielfach in der Werbung wieder. Der Stolz war groß, die Ernährungssicherheit im eigenen Land gewährleisten zu können. Zeitgleich haben wir als Rinderzucht Tirol unsere Forderung nach einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auf dem Teller gestartet. Wir haben unser Anliegen an rund 1.700 Organisationen und Personen aus Politik, Interessenvertretung, Produzentenorganisationen, Bildung und Medien herangetragen – mit vielen positiven Rückmeldungen.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Herkunftskennzeichnung als Zukunftsentscheidung
- Importdruck, Mercosur und Wettbewerbsnachteile
- Ernährungssicherheit und Konsumentenentscheidung
- EU-Binnenmarkt und Milch als Sonderfall
- Freier Warenverkehr und Verarbeitung von Milch
- Erfahrungen aus Frankreich und EuGH-Entscheidung
- Freiwillige Herkunftskennzeichnung statt nationaler Alleingänge

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