Die Bio-Schweinehaltung steht für Tierwohl: mehr Platz, Stroheinstreu, strukturierte Buchten und verpflichtende Ausläufe ins Freie. Genau diese Stärken werden in der Praxis aber oft zum Problem. Denn für Bio-Mastschweineställe mit Auslauf fehlen in Österreich bislang anerkannte Emissionswerte für Ammoniak und Geruch. Die Folge: Genehmigungsverfahren für Stallneubauten oder -erweiterungen ziehen sich in die Länge. Meist werden teure Einzelfallgutachten nötig – oft im Bereich von mehreren tausend Euro – und Bauvorhaben geraten ins Stocken.
Was der Artikel noch bereithält:
- Geruchs- und Ammoniakemissionen in Bio-Schweineställen erheben
- Mittels Daten Bauvorhaben fair beurteilen
- Mehr Planungssicherheit und praxisnahe Lösungen zu emissionsmindernden Maßnahmen
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