LandtechnikGrünlandtechnikMähwerkRehkitze mit Sensoren vor Mähtod retten?

Rehkitze mit Sensoren vor Mähtod retten?

Mähwerkskombination mit Pöttinger Sensosafe, aufgebaut auf einem Pöttinger Alpha Motion Frontmähwerk und einem Heckmähwerk.
Quelle: Hersteller

Der erste und oftmals auch noch der frühe zweite Schnitt im Grünland überschneiden sich vielfach mit dem Setzen der Rehkitze. In den zu diesem Zeitpunkt häufig sehr gut und dicht entwickelten Beständen ist das Erkennen dieser Rehkitze oft sehr schwierig. Dazu kommt, dass Rehkitze bei Gefahr mit einem Duckreflex reagieren und nicht fliehen. Größer werdende Betriebe und kürzere Zeitfenster für die Ernte erhöhen den Stress der Landwirte zusätzlich und verringern damit die Aufmerksamkeit bei der Arbeit. Das bringt mit sich, dass in Österreich jährlich ca. 25.000 Rehkitze beim Mähen verletzt oder getötet werden, in Deutschland je nach Quelle zwischen 100.000 und 200.000. Neben dem oft qualvollen Tod für die Wildtiere führen Kadaverteile zu Futterverschmutzung und in der Folge zu Problemen bei der Gesundheit und der Leistung der Nutztiere. Im schlimmsten Fall können Nutztiere durch auftretenden Botulismus sogar verenden.

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