In Brennnesseln zu greifen, ist ärgerlich bis schmerzhaft. Dabei werden sie zu Unrecht gemieden und als störendes Unkraut aus dem Garten verbannt. Tatsächlich ist die grüne Staude ein nahrhaftes Wildkraut für den Menschen, eine Heilpflanze und auch ein wichtiger Bestandteil des Naturgartens zum Erhalt der Artenvielfalt. Die Brennnessel ist reich an wertvollen Vitaminen (A, C, E und K, Folsäure), Mineralstoffen und Spurenelementen (Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium, Kieselsäure).
Sie dient auch Insekten wie Schmetterlingsraupen, Schwebfliegen und Käfern als Nahrungsquelle. Brennnesseljauche ist ein kostenloser Dünger, der die Pflanzen stärkt und das Bodenleben aktiviert. Zudem ist die Brennnessel eine Zeigerpflanze: Wo sie wächst, ist der Boden besonders humos und nährstoffreich (vor allem Stickstoff).
Wer das Wildkraut zum Kochen verwenden möchte, findet hier einige Anregungen zur Veredelung in der Küche.
Was der Artikel noch bereithält:
- Pesto und Mayonnaise aus Brennnesselblättern und -stängeln
- Brennnesselkekse
- Dreierlei Brennnesselchips
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