Wer an der Rindermast Geld verdienen will, kommt nicht drum herum, die Fütterung bestmöglich zu optimieren. Mastprofis bedienen sich dafür der phasenweisen Rindermast. Das bedeutet, je nach Alter bzw. Gewicht bekommen die Maststiere ein anderes Verhältnis von Energie und Eiweiß zum Fressen vorgelegt. Das hat zum Ziel, das Wachstumspotenzial bestmöglich auszunützen.
Kein lineares Wachstum
Ein Hauptgrund, warum es Sinn macht, sich mit der phasenweisen Mast auseinanderzusetzen, ist die natürliche Wachstumskurve eines Jungtieres.
Die Körperzusammensetzung ändert sich, je älter die Maststiere werden. Der Fettanteil nimmt zu, während der Muskelansatz und das Knochenwachstum relativ gesehen zurückgehen. Das bedeutet also, im Verlauf des Wachstums neigen Mastbullen stärker zum Fettansatz, und das wirkt sich auf den Energie- und Eiweißbedarf aus. Das größte Wachstumspotenzial haben Maststiere der Rasse Fleckvieh laut Untersuchungen des Forschungsinstituts Grub in der Gewichtsspanne von etwa 350 bis 550 kg Lebendmasse.
Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:
- empfohlene Nährstoffgehalte in den verschiedenen Mastphasen laut der Lfl Grub
- wie man Phasenfütterung arbeitseffizient gestalten kann
- Wie eine gute Grassilage für Rindermast aussieht
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