In der aktuellen Jahreszeit ist die Sonneneinstrahlung gering und das Immunsystem der Rinder aufgrund der Wetterlage geschwächt. Das ein oder andere Hustengeräusch tönt durch den Stall und wenige Wochen darauf findet man die ersten haarlosen runden Stellen bei jenen Kälbern, die für die Hustengeräusche verantwortlich waren. Diese hier fiktiv beschriebene Situation dürfte dem ein oder anderen Landwirt bekannt vorkommen – und beim Gedanken daran fängt die Haut zu jucken an. Die ringförmigen, haarlosen Stellen sind nämlich ein deutliches Anzeichen von Trichophytie, umgangssprachlich Glatzflechte oder Rinderflechte genannt. Der Hautpilz ist auf Menschen übertragbar. Ärzte erkennen die Infektion aber häufig nicht und diagnostizieren sie falsch. Anders als Sie als Landwirt selbst. Hier stellt sich aber die Frage, wie sich der Ausbruch im Stall behandeln lässt.
Kälber oder Kühe?
Normalerweise befällt der Hautpilz zuerst immunschwächere Jungtiere, bei stärkerem Erregerdruck nach und nach auch die immunstarken Jungrinder. Wenn er Kühe befällt, wird einem bewusst, dass es sich nicht einfach nur um ein kosmetisches Problem über einige Wochen hinweg handelt, sondern den Organismus maßgeblich schwächt.
Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:
- Effektiv vorbeugen und heilen
- Symptome beim Menschen
- wirtschaftliche Folgen
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