MarktSchlachtrindermarktRindermarkt weiterhin ausgeglichen

Rindermarkt weiterhin ausgeglichen

Quelle: Shutterstock/Jessica McGovern

Die Schlachtrindermärkte in Europa präsentieren sich aktuell in fast allen Bereichen ausgeglichen. In Deutschland finden die vorhandenen Mengen zügig Abnehmer. Bei Jungstieren kommt es vereinzelt zu knapperen Stückzahlen, wobei aufgrund des vergleichsweise hohen Niveaus die Preise vorerst unverändert bleiben. Am Markt für weibliche Rinder nimmt das Angebot an schwächeren Kühen etwas zu. Es gibt seitens der Schlachthofbranche Forderungen nach Abschlägen.

 

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor auf einem etwas rückläufigen Niveau bei guter Nachfrage. Das bevorstehende Weihnachtsgeschäft bringt bereits positive Impulse am Jungstiermarkt, die Preise steigen. Bei Schlachtkühen stellt sich der Markt etwas differenziert dar. Das Angebot nimmt vor allem im Westen diese Woche spürbar zu, wobei die Nachfrage seitens Export sich etwas schwächer gestaltet. Die Preise gehen leicht nach unten. Die Schlachtkälbermärkte zeigen sich mit stabilen Preisverhältnissen ausgeglichen.

Preiserwartungen netto für Woche 45/2022

  • Jungstier HK R2/3                                       € 4,72
  • Kalbin HK R2/3                                            € 4,16
  • Kuh HK R2/3                                                € 3,44
  • Schlachtkälber HK R2/3                             € 6,95

(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)

07.11. – 13.11.2022

Quelle: ARGE-Rind

Marktbericht der Vorwoche