AckerbauMaisSchädlinge und Nützlinge im Mais

Schädlinge und Nützlinge im Mais

Erschienen in: LANDWIRT 15/2025

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Quelle: Zimmermann

Bislang sind im Mais noch die zwei üblichen Verdächtigen die wichtigsten Arten:

  • Maiszünsler
    Der Maiszünsler bleibt weiterhin der bedeutendste Schaderreger im Mais. Sein Monitoring und der Einsatz von Trichogramma-Schlupfwespen zur biologischen Bekämpfung sind inzwischen Routine, sollten aber regelmäßig auf den Prüfstand kommen. Die Verpuppungskontrolle im Frühjahr und die Bonitur der ersten Eigelege des Zünslers auf den Blättern sind in der Praxis eine wenig beliebte, aber gute Ergänzung der Schädlingsbeobachtung mit Licht- und Pheromonfallen. Eine Vorhersage des Flugbeginns ausschließlich durch Prognosemodelle führt mittelfristig dazu, dass der Schädling im Feld nicht mehr erkannt und bei Fallenkontrollen mit dem harmlosen Nesselzünsler verwechselt wird, wie Stichproben zeigen. Nur direkte Feldbeobachtungen führten vor 20 Jahren dazu, die zweimalige Fortpflanzung pro Jahr des Maiszünslers als neues Phänomen zu erkennen. Der Einsatz des heimischen Eiparasitoiden (Parasitoide töten im Gegensatz zum Parasiten ihren Wirt) Trichogramma brassicae stellt die größte Nützlings­anwendung im Freiland dar und ist nach über 40 Jahren in Europa ein Nachweis für die Konkurrenzfähigkeit biologischer Verfahren im Vergleich zum üblichen chemischen Pflanzenschutz.

 

In diesem Beitrag erwartet Sie noch:

  • stark schädigende Schädlinge
  • neu eingeschleppte Schädlinge
  • Nützlinge

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