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Schaf aus Dachsbau gerettet
Zu einer ungewöhnlichen technischen Hilfeleistung wurde der Löschzug Beverungen gestern alarmiert. Unter dem Einsatzstichwort „Schaf in zwei bis drei Meter tiefes Loch gefallen“ rückten die Einsatzkräfte zur Weserwiese nahe der Bevermündung aus.
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Die Bevermündung liegt in Nordrhein-Westfalen (Deutschland), östlich der Stadt Münster. Dort fließt der kleine Fluss Bever bei Haus Langen im Ortsteil Westbevern in die Ems. Ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer entdeckte gestern das verunglückte Tier: Das Schaf war in ein rund drei Meter tiefes Erdloch gestürzt – vermutlich ein alter, verlassener Dachsbau – und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Glücklicherweise befand sich der Besitzer des Tieres in der Nähe, der sofort zur Fundstelle eilte. Er wusste genau, wie er das Schaf sichern musste, und brachte gemeinsam mit den Einsatzkräften eine Feuerwehrleine am Tier an.
Einsatz dauerte eine Stunde
Der Löschzug Beverungen rückte mit dem HLF 20 sowie der Drehleiter an. Zwar verfügt die Drehleiter über eine spezielle Funktion zur Schachtrettung, doch lag die Öffnung des Erdlochs zu weit abseits des befestigten Weges, sodass diese Technik nicht eingesetzt werden konnte. Schließlich gelang es Feuerwehr und Tierhalter, das Schaf behutsam aus der Tiefe zu ziehen. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet. Zurück am Feuerwehrgerätehaus reinigten die Kräfte ihre stark verschmutzte Ausrüstung und die Fahrzeuge. Das Schaf blieb nach ersten Einschätzungen unverletzt und konnte seinem Besitzer wohlbehalten übergeben werden.
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