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Schafwolle für den Garten

Erschienen in: LANDWIRT bio 04/2026

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Schafwolle
Der Landwirt erzeugt aus dem schlecht bezahlten Rohstoff, einen wertvollen Dünger.
Quelle: Natalie Honetz

Ein Haufen Säcke liegt vor der Produktionsstätte des Salzburger Bergbauern Josef Quehenberger. Doch es ist kein Abfall, der sich darin befindet, sondern vielmehr ein ökologisch wertvoller Dünger. Der Landwirt greift in einen Sack und holt weißgraue Schafwolle hinaus. Hier und da hängt noch etwas Heu und Stroh im dichten Filz. Dass heute hier Wolle liegt und keine Federn, war Anfang 2021 noch nicht absehbar. „Dreimal jährlich mästen wir Bio-Puten auf unserem Betrieb – da bleiben nach der Schlachtung ein Haufen Federn über. Schnell kam die Frage auf: ‚Was mache ich damit?‘“, denkt der Bio-Bauer zurück. Bei seiner Recherche fand Quehenberger heraus, dass die Federn ein toller Dünger sind. „Sie bestehen ,so wie Horn oder Wolle, aus Keratin und sind daher ein guter Stickstofflieferant. Allerdings kann man sie natürlich nicht als Federn verkaufen. Ich habe dann überlegt, wie es funktionieren könnte, und bin bei den Pellets gelandet.“ Doch nachdem das Angebot der Pelletspresse im sechsstelligen Bereich lag, war für den Landwirt schnell klar: „Mit meinen paar Federn geht sich die Investition nicht aus.“

Josef Quehenberger
Josef Quehenberger erzeugt aus Salzburger Schafwolle wertvollen Dünger.
Quelle: Natalie Honetz

Was dieser Beitrag noch bereithält:

  • Lohnpressen für ander Bauern
  • Schafrasse beeinflusst Qualität
  • Eigenschaften der Schafwolle
  • Der Pressvorgang
  • Wer sind die Kunden?
  • Zu teuer für den Agrarsektor
  • Schafwolle ist kein Abfall
  • Ein Almbesuch mit dem Landwirt

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