In Deutschland herrscht beim Jungstier weiterhin zwischen Norden und Süden ein zweigeteilter Markt. Während im Norden von Deutschland die Mengen ausreichend sind bei stabilen Preisen, wird im Süden von eher knappen Mengen berichtet und die Preise sind stabil bis leicht steigend. Die Schlachtkühe notieren in Deutschland nochmals leicht nach oben, vor allem aufgrund des rückläufigen Angebots und der sich etwas verbesserten Nachfrage.
Situation in Österreich
In Österreich ist das Jungstier-Angebot gegenüber der Vorwoche leicht steigend. Die Mengen können aber zügig am Markt untergebracht werden. Diese und nächste Woche ist ein höherer Bedarf der Schlachtunternehmen geordert. Danach dürften die höheren Bedarfsmengen für das Weihnachts-geschäft (Reifezeit) gelaufen sein und sich die Schlachtungen wieder auf ein normales Niveau reduzieren. Die Preise sind stabil. Fertige Stiere unbedingt vermarkten, um nicht unmittelbar vor Weihnachten und zwischen den Feiertagen einen unnötigen Marktdruck zu produzieren.
Schlachtkuhmarkt entspannt sich
Das Angebot bei Schlachtkühen ist nochmals leicht rückläufig bei einer etwas freundlicheren Nachfrage. Im Export sind die Schweiz-Kontingente wieder etwas höher ausgefallen als in den letzten Wochen. Auch der Anteil an mageren Kühen ist leicht rückläufig. Somit tendieren die Preise leicht nach oben, wobei der Widerstand gegen steigende Preise seitens der Abnehmer gegeben ist. Eine Einigung auf steigende Kuhpreise konnte nicht mit allen Abnehmern erzielt werden. Schlachtkälber notieren stabil zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 49/2025 (01.12. – 07.12.2025)
- Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
- Kalbin HK R3 € 6,65
- Kuh HK R2/3 ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3 € 9,95
Quelle: ARGE Rind eGen

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