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Rubrik Rind

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Schlachtrindermarkt: Preise überwiegend stabil

Europaweit zeigen sich die Märkte für Schlachtrinder in Kalenderwoche 40 weitgehend stabil. In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren und Schlachtkühen etwas gestiegen. Während die Jungstierpreise unverändert bleiben, ziehen die Preise für Schlachtkühe und Schlachtkälber an.

Am Schlachtrindermarkt zeigen sich die Preise derzeit überwiegend stabil. Bei Jungstieren ist das Angebot in Österreich zuletzt etwas gestiegen. Quelle: Auinger

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Stephanie Auinger 1 Min. Lesezeit

Am deutschen Schlachtrindermarkt hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Die vorhandenen Rinder können gut vermarktet werden, gleichzeitig wird die Nachfrage ausreichend gedeckt. Bei Jungstieren fallen die Stückzahlen regional etwas geringer aus. Insgesamt reicht das Angebot jedoch aus, um den Bedarf zu decken. Die Preise bleiben stabil. Bei den weiblichen Kategorien werden teilweise größere Mengen gemeldet. Auch hier bleiben die Preisempfehlungen unverändert.

Österreich: Mehr Jungstiere am Markt

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren gegenüber den vergangenen Wochen etwas gestiegen. Der Bedarf der Schlachthöfe kann flächendeckend gedeckt werden. Das Preisniveau wird derzeit vor allem vom Inlandsgeschäft getragen. Im Export steht österreichische Ware in Konkurrenz zu Ware aus Polen. Die Preise bleiben gegenüber der Vorwoche unverändert.

Schlachtkühe etwas fester

Auch bei Schlachtkühen steigen die angebotenen Mengen leicht. Vor allem im Westen Österreichs kommen mehr Tiere auf den Markt, was für die Jahreszeit üblich ist. Die Nachfrage der Schlachthöfe bleibt zufriedenstellend. Zusätzlich starten wieder Schweiz-Kontingente. Die Preise ziehen nochmals leicht an. Bei Schlachtkälbern entwickelt sich die Nachfrage ebenfalls positiv. Die Preisnotierung steigt erneut.

Einstellrinder und Nutzkälber

Bei Einstellrindern bleiben Angebot und Nachfrage weitgehend unverändert. Im Fresserbereich ist die Nachfrage aufgrund des hohen Stieraufkommens erhöht. Die Preise bleiben stabil. Das Angebot an Nutzkälbern nimmt saisonbedingt wieder zu. Die Nachfrage bleibt stabil. Die Notierungspreise sind unverändert bis leicht rückläufig.

 

Preiserwartungen für Woche 40/2026 (28.09. – 04.10.2026):

  • Jungstier HK R2/3 € 6,09
  • Kalbin HK R3 € 5,98
  • Kuh HK R2/3 € 4,31
  • Schlachtkälber HK R2/3 € 9,05

 

Kontakt zum Autor

Stephanie Auinger

LANDWIRT Redaktion

Aufgewachsen auf einem Milchviehbetrieb im Innviertel, war sie schon als Kind gerne bei den Kühen. Während ihrer Schul- und Studienzeit nutzte sie die Sommermonate, um auf Milchviehbetrieben in verschiedenen europäischen Ländern und in Kanada zu arbeiten. Ihr Auslandssemester absolvierte sie ebenfalls in Kanada. Nach dem Studium der Nutztierwissenschaften blieb sie den Kühen treu und schreibt seit 2008 für die LANDWIRT Rinderredaktion.

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