Der Schlachtrindermarkt zeigt sich EU-weit auch in der laufenden Berichtswoche uneinheitlich. Während sich in Deutschland die Jungstierpreise stabil entwickeln, gehen die Schlachtkuhpreise weiterhin deutlich zurück. Im Bereich der Jungstiere wird mehrheitlich von einem ausgeglichenen Markt berichtet. Nur regional fallen die Stückzahlen etwas höher aus. In Summe wird in Deutschland von überwiegend stabilen Jungstierpreisen ausgegangen, fallweise drohen einzelne Schlachtunternehmen mit Hauspreisen. Bei Schlachtkühen hat der Preisdruck dagegen weiter Bestand. Das Angebot ist noch groß und die Nachfrage läuft stockend.
Situation in Österreich
In Österreich zeigt sich der Jungstiermarkt etwas freundlicher. Vor allem bei AMA-Gütesiegel-Ware kann der Bedarf teilweise nicht flächendeckend gedeckt werden, während die Exportsituation aufgrund der im EU-Vergleich höheren Preise in Österreich zusehends herausfordernder wird. Bei Schlachtkühen ist das Angebot in Österreich etwas rückläufig, aber nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Exportsituation bleibt nach wie vor angespannt. Die Preise gaben abermals nach. Die Preise für Schlachtkalbinnen notieren stabil. Schlachtkälber notieren nochmals leicht nach oben.
Preiserwartungen für Woche 46/2025 (10.11. – 16.11.2025)
- Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
- Kalbin HK R3 ausgesetzt
- Kuh HK R2/3 ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3 € 9,95
Quelle: ARGE Rind eGen

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