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Die bodennahe Gülleausbringung ist zunehmend auf dem Vormarsch, bringt jedoch höhere Kosten, eine geringere Schlagkraft und mehr Wartung mit sich. Mit dem patentierten Schleppfix Gülleverteiler – siehe dazu auch LANDWIRT 15/2022 – will das Schweizer Unternehmen Swisstec Spezialmaschinenbau den Spagat zwischen den bisherigen Pralltellern und der bodennahen, emmissionsmindernden Ausbringtechnik schaffen. Die Technik ist dabei einfach gehalten. Das senkt die Kosten und ermöglicht eine hohe Flächenleistung bei großen Ausbringmengen.

Für den Praxistest stellte uns Swisstec in diesem Frühjahr zwei Verteiler mit je 9 m Arbeitsbreite zur Verfügung:

Grundsätzlich gibt es die Modelle für den Fassanbau ein-, zwei-, drei- oder fünfteilig in den Arbeitsbreiten 2,5–15 m. Für die Verschlauchung hat Swisstec noch eine kompaktere 7,5-m-Variante im Programm.

Das Herzstück
Was den Schleppfix von den meisten anderen bodennahen Ausbringsystemen unterscheidet: Es gibt keinen Verteilkopf mit rotierenden Bauteilen. Auch Ablaufschläuche sucht man vergeblich. Die Dosierung erfolgt über einen werkzeuglos austauschbaren Düseneinsatz, die Verteilung über einen gerippten Verteilkörper. Alle diese Teile fertigen die Schweizer aus verschleißfestem Polyamid-Kunststoff.
Die Gülle wird über Gewebeschläuche mit einem Durchmesser von 90 mm mit Druck zu den Verteilkästen gefördert. In der Mitte des jeweiligen Kastens befindet sich die Dosierdüse. Von dort trifft die Gülle auf gerippte Bahnen im Verteilkörper – ähnlich wie beim traditionellen Prallteller. Dadurch wird sie so weit verteilt, dass die einzelnen Abflüsse auf der gesamten Arbeitsbreite des Kastens – je nach Modell bis zu 4,5 m – bedient werden.
Um die Gülle gleichmäßig auszubringen, ist ein Druck von 0,4–0,9 bar nötig. Bei Schichtlinienfahrten in Hanglagen müssen es 0,9 bar sein, damit auch bergseitig ausreichend Gülle ankommt.
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LANDWIRT Bewertung
So bewertet das LANDWIRT Testteam den Schleppfix Gülleverteiler von Swisstec:
Fassverteiler SFA 9
+ kompakte Klappung
+ schnelle Klappung mit Folgesteuerung
+ endlagengedämpfte Hydraulikzylinder
+ nur ein doppeltwirkendes Steuergerät
+ kein Nachrinnen der Ausbringschuhe
+ gut geeignet für die Nachrüstung
+ schneller Auf- und Abbau an dasFass möglich
– höherer Pumpendruck notwendig
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Was der Artikel noch bereithält:
- Werkzeuglose Ausbringmengenverstellung
- Angaben zur Ausbringmenge
- Aufbau und Aufhängung der Verteilkästen
- Anforderungen an den Traktor
- 3 Varianten von Schleppschuhen
- Erfahrungen mit Fassbetrieb
- Erfahrungen mit der Verschlauchung
- LANDWIRT Bewertungstabelle

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