BioBio-GeflügelSchlupf im Stall: Kükenstart ohne Brüterei

Schlupf im Stall: Kükenstart ohne Brüterei

Erschienen in: LANDWIRT bio 02/2026

Schlupf im Stall
Beim Schlupf im Stall haben Mäster die Küken von der ersten Stunde an unter ihrer Kontrolle.
Quelle: Budimir Jevtic/shutterstock.com

Der Zeitraum rund um den Schlupf zählt zu den sensibelsten Phasen im Leben eines Masthähnchens. In diesen ersten Stunden werden entscheidende Weichen für die weitere Entwicklung gestellt – sowohl im Hinblick auf Darmgesundheit und Immunentwicklung als auch auf Vitalität und Gewichtszunahme.

Unter üblichen Bedingungen schlüpfen Küken in der Brüterei innerhalb eines Zeitfensters von 24 bis 48 Stunden. Sie werden sortiert, geimpft und für den Transport vorbereitet. Bis zur Ankunft im Maststall können bis zu 60 Stunden vergehen. In dieser Zeit haben die Tiere keinen Zugang zu Futter und Wasser. Zwar versorgt der Dottersack das frisch geschlüpfte Küken in den ersten Stunden mit Nährstoffen, allerdings gilt ein möglichst früher Futter- und Wasserkontakt als förderlich für die Entwicklung des Verdauungssystems.

Was dieser Artikel noch bereit hält:

  • Schlupf im Stall: früher Futter- und Wasserkontakt ab der ersten Stunde
  • Technische Umsetzung: Hordensystem, Schienensystem oder Spänebett
  • Leistungsdaten: Schlupfraten, Verluste und Startgewicht in der Praxis
  • Stallklima: Temperatur, Luftfeuchte und Hygiene als Schlüsselgrößen
  • Arbeitsaufwand und Vorteile, besonders für Ökobetriebe

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