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Schwarzkümmelanbau in Österreich

Erschienen in: LANDWIRT 15/2026

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Quelle: Edegger

Ein letztes Mal in dieser Saison hängt Junglandwirt Sebastian Hansi sein Dammgerät an, um den Schwarzkümmel durchzuhacken. Während Vater Johann und Schwester Katharina mit einem lauten „Klack“ die Unterlenkerfanghaken vom Traktor einrasten lassen, kümmert sich der 35-Jährige um den Oberlenker. Er steigt auf den Traktor und erklärt über die Schulter: „Sobald der Schwarzkümmel blüht und die Reihen schließt, ist auch die Unkrautproblematik kein Thema mehr. Danach ist bis zur Ernte Ruhe.“
Etwa 50 bis 70 ha Schwarzkümmel werden aktuell in Österreich angebaut, 5 ha davon wachsen auf den Flächen von Familie Hansi. Ihren Ursprung hat die Kultur im Mittelmeerraum. Schwarzkümmel gilt als eine recht anspruchslose Kulturart. Sie kommt ohne Düngung aus und übersteht auch lange Trockenzeiten. Auch mit Schädlingen oder Krankheiten hat der Schwarzkümmel kaum Probleme. Einzig der langsame Feldaufgang macht den Schwarzkümmel anfällig für Schneckenfraß und Unkrautdruck.

 

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