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Nicht ganz ohne Stolz deutet Markus Kaiser auf die gelb leuchtende Blume am Wegesrand. „Eine Arnika. Die werden woanders extra angebaut, hier wächst sie natürlich und wird abgeweidet“, sagt er. Auf den Hochflächen des Südschwarzwalds auf 1.350 m blühen die Wiesen in voller Pracht. Noch einige Wochen haben die 60 Mutterkühe von Markus Kaiser ausreichend Futter, dann wandern sie nach und nach in die tieferen Flächen Richtung Tal.
Mehr aus der Serie „10 Jahre LANDWIRT bio“:
Neben den 60 Vorderwälder-Mutterkühen und ihren Nachkommen hält der Landwirt auch etwa 180 Rinder verschiedener Rassen, die er als Fresser zukauft – alle in intensiver Weidehaltung. Die Masttiere vermarktet Kaiser über die Erzeugergemeinschaft (EZG) „Schwarzwald Bio-Weiderind“. Diese kann man durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnen.
Vor 30 Jahren haben Landwirte sie gegründet – damals noch unter dem Namen „Junges Weiderind“. Vor zehn Jahren berichteten wir in einer der ersten Ausgaben von LANDWIRT bio darüber. Heute vermarktet die EZG 1.800 Rinder pro Jahr unter dem Namen „Schwarzwald Bio-Weiderind“ und zeigt, wie sich Bio vom Nischenprodukt zum Standardsortiment gewandelt hat und dabei auch Handel, Tourismus und Politik an einen Tisch bringt. Denn der Beitrag der Weidehaltung zur Landschaftspflege im Schwarzwald ist eines der wichtigsten Verkaufsargumente der EZG.
Was dieser Artikel noch bereit hält:
- Erzeugergemeinschaft Bio-Weiderind
- Bio-Rindfleisch im Lebensmitteleinzelhandel
- Kälber aus Bio-Milchviehbetrieben

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