MarktSchweinemarktSchweinemarkt: Hoffnung auf Gastro-Öffnung

Schweinemarkt: Hoffnung auf Gastro-Öffnung

Quelle: Archiv

Während die meisten EU-Länder ihre nationalen Notierungen unverändert in die neue Woche schreiben, setzt das ASP-gebeutelte Deutschland mit +4 Cent auf 1,46 €/kg Schlachtgewicht ein interessantes Lebenszeichen. Deutsche Erzeugergemeinschaften hoffen nun, dass dieser Anstieg nicht durch Hauspreispolitik namhafter Abnehmer konterkariert wird. Spanien, aktuell europäischer Schweinepreis-Spitzenreiter wegen der zuletzt lukrativen Exportgeschäfte nach China, berichtet von gestiegenem Preisdruck beim Asiengeschäft. Die Mittelmeerländer setzen nun ihre Hoffnungen in den Neustart des Sommertourismus.

Warten auf Absatzbelebung

In Österreich zeigt sich trotz verkürzter Schlachtwoche der Lebendmarkt geräumt. Tendenziell sinkende Schlachtgewichte auf mittlerweile 98,3 kg bestätigen auch den flotten Abfluss der schlachtreifen Tiere Richtung Schlachthoframpe. Schlacht- und Zerlegebetriebe äußern sich aktuell unzufrieden, dies dürfte primär einem momentan weniger attraktiven Exportgeschäft nach China geschuldet sein. Vor dem Hintergrund eines unterdurchschnittlichen Angebotes und der Erwartung einer Absatzbelebung durch die bevorstehende Gastronomie-Öffnung konnte an der Ö-Börse ein Plus von 2 Cent realisiert werden.  

Aktuelle Mastschweinenotierungen für Österreich

Woche vom 29.4. bis 5.5.2021

  • Mastschweine-Basispreis: 1,50 Euro (+0,02)
  • Zuchten-Basispreis: 1,11 Euro (+/-0,00)

 

Quelle: Ö-Börse

 

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