Weniger Betriebe, größere Flächen
In der Schweiz wurden 2025 laut Bundesamt für Statistik (BFS) insgesamt 46.270 Landwirtschaftsbetriebe gezählt. Das waren 1,7% weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig sank die Zahl der Erwerbstätigen im Agrarsektor um 1,5% auf 145.600 Personen. Die durchschnittliche Betriebsgröße stieg hingegen von 22,1 auf 22,5 Hektar. Während die Zahl der Betriebe mit weniger als 30 Hektar Fläche um 2,7% zurückging, nahm die Zahl größerer Betriebe um 1,4% zu.
Erstmals weniger Biobetriebe
Auch im Biosektor zeigte sich 2025 dieselbe Entwicklung wie in der übrigen Landwirtschaft: weniger, aber größere Betriebe. Erstmals seit 2010 ging die Zahl der Biobetriebe zurück. Gegenüber 2024 sank sie um 0,9% auf 7.819 Höfe. Die durchschnittliche Fläche eines Biobetriebs lag mit 24,6 Hektar über dem Gesamtdurchschnitt. Insgesamt wurden 192.300 Hektar biologisch bewirtschaftet. Das entsprach 18,5% der gesamten Schweizer Landwirtschaftsfläche.
Milchkuhbestand sinkt weiter
Der Rindviehbestand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3%. Besonders der Milchkuhbestand ging weiter zurück. Laut BFS sank die Zahl der Milchkühe infolge internationaler Spannungen und einer Überproduktion um 0,6% auf 524.400 Tiere. Das Bundesamt sieht darin einen langfristigen Trend. In den vergangenen zehn Jahren nahm der Milchkuhbestand um 10% ab. Gleichzeitig gewann der übrige Kuhbestand, darunter Mutterkühe, an Bedeutung und legte um 26% zu.
Geflügelhaltung wächst weiter
Nach einem Anstieg im Jahr 2022 war der Schweinebestand in den Folgejahren wieder rückläufig. 2025 wurden insgesamt 1.257.700 Schweine gezählt. Weiter gewachsen ist dagegen die Geflügelhaltung. Der Bestand nahm gegenüber 2024 um 1,7% zu. Die Zahl der Legehennen stieg um 1,9%, jene der Masthähnchen um 2,2%.
Quelle: AgE

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