DirektvermarktungSelbstbedienungscontainer – Wie regional darf der Handel?

Selbstbedienungscontainer – Wie regional darf der Handel?

Kleiner Container statt großer Discounter. Billa will mit seinen Selbstbedienungsbox den Trend zur Regionalität nutzen.
Quelle: BILLA/Patrick Sommeregger-Baurecht

Regional – das neue Zauberwort, wenn es um die Vermarktung von Lebensmitteln geht. Immer mehr Kunden kaufen Produkte vom Bauern um die Ecke. Für viele Landwirte eine Chance. Sie können ihre Erzeugnisse mit mehr Wertschöpfung an die Frau und den Mann bringen.

Die Zahl der Direktvermarkter hat in den letzten Jahren in Österreich und Deutschland stetig zugenommen. Dabei hilft auch die moderne Technik. Denn nicht jeder hat den Platz und die Zeit, einen eigenen Hofladen zu betreiben. Stattdessen setzen immer mehr Landwirte auf Automaten oder Selbstbedienungsshops. Die Kunden kommen zu jeder Zeit an ihre Produkte, ohne dass jemand hinterm Tresen steht. Der Bauer muss nur dafür sorgen, dass die Regale ausreichend bestückt sind.

Das Prinzip scheint zu funktionieren, wie ein Bericht der Kleinen Zeitung zeigt. So hat sich allein in der Steiermark die Zahl der Selbstbedienungshütten seit 2020 von 40 auf 150 fast vervierfacht. Lebensmittelautomaten gibt es in dem Bundesland mittlerweile 300. Da verwundert es nicht, dass früher oder später auch der Lebensmitteleinzelhandel auf dieses Geschäftsmodell aufspringt.

Händler nutzt Trend zur Regionalität

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