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Nur mit Abo: Senfanbau im Mühlviertel
Norbert Eder aus Tragwein in Oberösterreich baut Senf an und veredelt ihn bis zum fertigen Produkt. Wir haben den Betrieb besucht und uns angeschaut, was guten Senf ausmacht.
Die Julisonne brennt erbarmungslos auf den Kopf von Norbert Eder. Der Gesichtsausdruck des Landwirts wechselt von zerknirscht auf erfreut, als Eder von der vertrockneten Wiese zu seinem Senffeld marschiert. Er erzählt dabei: „Die Trockenheit dieses Jahr ist für unser Grünland eine Katastrophe. Der Senf aber kommt mit den trockenen Bedingungen deutlich besser zurecht und schaut eigentlich ganz gut aus.“ Eder reißt eine Pflanze aus, öffnet die Schote und begutachtet die Samen. Er erzählt: „Die Pflanzen schauen schon grundsätzlich reif aus, aber vereinzelt sind noch ein paar grüne Schoten dabei. In ein paar Tagen wird der Senf aber erntereif sein.“ Zwischen den Senfpflanzen sind noch andere, dickere Hülsen sichtbar, denn Eder baut den Senf im Gemenge mit Erbsen an.
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