BioSind Sie fähig für Wettbewerb?

Sind Sie fähig für Wettbewerb?

Erschienen in: LANDWIRT 15/2026

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Reicht die „normale“ Landwirtschaft nicht mehr aus, um davon leben zu können?
Quelle: pistipixel.at

Vor einigen Wochen nahm ich an einer Pressereise teil, organisiert von den drei Agrarjournalistenverbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Reise stand unter dem Thema „Wettbewerbsfähigkeit – lokal, EU, international“. Zum Programm gehörten mehrere Betriebsbesichtigungen in der Bodensee-Region der drei Länder.

Alle der besuchten Landwirtsfamilien hatten gemein, dass sie sich durch zusätzliche Standbeine „zukunftsfit“ bzw. „wettbewerbsfähig“ aufgestellt haben, wie es so schön heißt. Sie alle haben einen oder mehrere zusätzliche Betriebszweige aufgebaut, um die Existenz ihrer Höfe und ihr Einkommen abzusichern. Und sie scheinen damit erfolgreich zu sein. Diesen Eindruck nahm ich jedenfalls mit.

Man könnte den Eindruck gewinnen: Aha, so muss ein Betrieb heutzutage aussehen, damit die Bauern überleben können. Was aber an Entbehrungen und Anstrengungen dazugehört, um solche Betriebe aufzubauen und anschließend erfolgreich zu führen, wird bei derlei Exkursionen meist nur knapp beredet. Ist man mit „gewöhnlicher“ Landwirtschaft, also mit der reinen Urproduktion von Getreide, Milch, Fleisch, etc. bald nicht mehr wettbewerbsfähig?

Was der Artikel noch bereithält:

  • Die Schattenseiten von weiteren Betriebszweigen und dem Nebenerwerb
  • Die Chancen von neuen Standbeinen
  • Warum oder gegen wen müssen Landwirte überhaupt wettbewerbsfähig sein?
  • Wer seinen Betrieb breiter aufstellen will, muss wissen, worauf man sich einlässt

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